Atelier Alte Kelter
An der Kelter 1
74360 Ilsfeld-Helfenberg
Tel. 07062 21768
info@atelier-alte-kelter.de
www.atelier-alte-kelter.de

Über uns, mich, wie alles kam und wie es werden soll

willyIch heiße Wilhelm (Willy) Malitsky, bin Jahrgang 1959, verheiratet mit Kerstin und Vater eines Sohnes. Der (wenn er denn will) auf den Namen Jan-Marius hört.

Ich arbeite in der Entwicklungsabteilung eines mittelständischen Unternehmens und befasse mich dort mit Schadensanalysen, Vermessung von Prototypenteilen, Materialkunde usw..

Meine Frau Kerstin arbeitet als Pharmazeutisch technische Assistentin in einer Apotheke und unser Sohn drückt zur Zeit noch die Schulbank.

Ende der 70er kaufte ich meine erste Spiegelreflexkamera und begann zu fotografieren. Ganz euphorisch baute ich meine Ausrüstung nach und nach aus und fotografierte was das Zeug hielt. Landschaft, Portrait, Akt, Technik. Alles an Motiven war vertreten. Irgendwann jedoch rückte der Beruf und das Geldverdienen immer mehr in den Vordergrund und verdrängte das Hobby dann fast vollständig.

Nach unserem Umzug 1996 nach Helfenberg und der Geburt unseres Sohnes, hat mich dann wieder die Lust nach meinem alten Hobby ergriffen. Immer noch ausgerüstet mit meiner alten analogen Canon A1 begann ich mich intensiver mit dem Thema Akt zu beschäftigen. Was ich als größeres Problem sah, nämlich das finden von Models, stellte sich bei weitem nicht so schwierig dar. Offen und ehrlich mit dem Thema umgegangen, erntete ich deutlich weniger Körbe als erwartet. Da ich nicht über ein Studio verfügte, mussten die Fotos im Freien gemacht werden. Mit allen Schwierigkeiten die so dazugehörten. Hauptsächliches Problem war , die möglichen Termine mit gutem Wetter unter einen Hut zu bringen. Das sollte sich dann zum Guten wenden. An unser Grundstück angrenzend befand sich die damals noch im Besitz der Gemeinde befindliche Kelter von Helfenberg. Weil baufällig und für die Gemeinde eher uninteressant, wurde über deren Verkauf nachgedacht.

Als direkt angrenzende Nachbarn wurden wir angesprochen, ob wir an einem Erwerb interessiert wären. Was wir bejahten.
Sicher auch mit einem grummeligen Gefühl in der Magengegend, da die Kelter unter Denkmalschutz stand und der Verkauf mit der Verpflichtung zur Renovierung gekoppelt war.

Da der Verkauf innerhalb der Gemeinde nicht gerade emotionslos diskutiert wurde, nahmen wir dann wieder Abstand von einem Erwerb. Die Sache schlief ein. Für uns mit einem beruhigenden Gefühl sich nicht auf dieses Abendteuer mit Open End eingelassen zu haben.

Nach fast zwei Jahren, für uns war das Thema bereits abgehakt, flammte die Diskussion eines Verkaufs erneut auf. Die Sache begann schnell konkret zu werden.

In relativ kurzer Zeit standen wir vor der Entscheidung, kaufen oder nicht. Den Blick meiner Frau werde ich nicht vergessen, als sie merkte, dass ich für kaufen bin und das ernst meine.

Ab da wusste ich, wie die Augen einer Frau aussehen, die der Meinung ist, dass ihr Mann dringend einen Arzt braucht. Trotzdem hat sie mir vertraut und hat mitgezogen. Wir wurden Eigentümer der Helfenberger Kelter. Unser Nachbar erwarb die angrenzende Zehntscheuer. Unser Konzept, die Kelter fast originalgetreu zu renovieren und sie als Fotoatelier zu nutzen, überzeugte sowohl die Gemeinde als auch das Denkmalamt. Ich bin meiner Frau sehr dankbar, dass sie trotz ihrer Zweifel, ob das gutgeht, an mich und meine Schaffenskraft geglaubt hat.

Im Jahr 2004 begannen wir dann mit der Renovierung und schlossen sie Ende 2006 ab. Endlich hatte ich ein Studio. Trotz der knappen Freizeit während der Renovierungsphase blieb noch Zeit, zum ersten mal mit meinen Fotos an einer Ausstellung teilzunehmen. Und zwar an der Ausstellung > >Form und Farbe << im Stiftskeller in Oberstenfeld.

Bereits im Jahr 2007 fand dann bei uns in der Kelter Helfenberg die erste öffentliche Kunstausstellung statt bei der auch das leibliche Wohl der Gäste nicht zu kurz kam. Die Zweite folgte dann 2009(siehe Rubrik Termine).

Es ist geplant, in Zukunft in regelmäßigen Abständen Ausstellungen zu veranstalten, bei denen unterschiedliche kunsthandwerkliche Richtungen wie z.B. Skulpturen, Bilder, Fotografien, Keramik, und andere zu sehen sein werden.

Da in unserer Kelter auch noch die komplette jetzt wieder funktionsfähige Kelteranlage vorhanden ist, kommen zwei weitere Events im Jahr dazu. Das ist ein Tag im Herbst, an dem frischer Apfelsaft gepresst wird. Dazu gibt's dann von den Frauen aus der Nachbarschaft frisch gebackenen Kuchen. Ein schönes Ereignis, auf das man sich gerne freut.

Des weiteren haben wir die Kelterpresse so erweitert, dass man damit auch Walnussöl pressen kann. Da kann man vor Ort miterleben, wie aus den eigenen Walnusskernen köstliches Walnussöl gewonnen wird.

Die unterschiedlichen Nutzungen als Atelier und der Betrieb der Kelterpresse stehen etwas im Wiederspruch. Apfelsaft und Walnussöl pressen sind doch etwas grobschlächtige Tätigkeiten, die sich eigentlich nicht so recht mit dem Atelier vertragen. Wir wollen das aber auf jeden Fall so beibehalten , weil jedes dieser Hobbys seinen eigenen Reiz hat und Spaß macht. Da nehmen wir es gerne in Kauf, dass wir ständig am Umräumen sind.

Besuchen Sie für weitere Infos die entsprechenden Rubriken auf unsere Homepage.

 

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